Berg Kle
Kle - 1084 m ü.M. - ist der höchste Berg des Blanský les, der sich im nordwestlichen Teil des Bezirkes ausbreitet. Aus dem Jahre 1624 stammt die Nachricht, daß es "hier eine Fülle am Wild befindet - Hirsche, Rehkühe, Bären, Rehböcke, Wildschweine, Luchse, wilde Katzen, Füchse und Hasen, Auerhühner oder Vogelfangvögel" gibt.
 
Die Burg Rožmberk befindet sich 20 km südlich von Èeský Krumlov entfernt, auf einem länglichen Felsenvorsprung über dem Fluß Vltava (Moldau).
Wallfahrtskirche Jungfrau Maria - Kájov
Jungfrau Maria - Wallfahrtskirche – das ursprüngliche Gebäude der Kirche stammt aus der 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts. Während der hussitischen Kriegen wurde sie im Jahre 1422 zerstört, im Jahre 1469 zerstörten die Armeen auch die Schule. Die gegenwärtige Kirche wurde in den Jahren 1471 – 1488 im spätgotischen Stil erbaut. Im Jahre 1670 hat der Arzt Ondøej Volkshofer von Krumlov den Altar bauen lassen. Die Wallfahrtskirche Kájov liegt 4 km westlich von Èeský Krumlov entfernt.
 
Die Ruine der Burg Dívèí Kámen befindet sich bei dem Dorf Tøísov, 9 km in der nordöstlichen Richtung von der Stadt Èeský Krumlov entfernt. Die Burg stand auf der hohen Felsenanhöhe , umfließend von dem Fluß Vltava und dem Køemežský Bach, der unter der Burg in den Fluß Vltava einfließt.
Das Schloss war ursprünglich eine Burg und durchlief viele Umbauten. In die Geschichte ging es ein im Jahre 1290, als Záviš von Falkenstein wegen angeblichen Hochverrats unter seinem Wall hingerichtet wurde. Seit dem Jahr 1661 besaßen die Schwarzenbergs das Schloß Hluboká, die dieses zuerst im Barock und im 19. Jahrhundert romantisch im Geist der Neugotik von Schloss Windsor umbauen ließen. In der Reitbahn des ehemaligen Schlosses ist heute der Sitz der Alšova jihoèeská galerie mit Expositionen gotischer Gemälde und Skulpturen und des Weiteren mit holländischen und flämischen Malereien des 17. und 18. Jahrhunderts und mit wechselnden Ausstellungen im Hauptsaal. Außerordentlich ist auch die Qualität der Waffenkammer.
Der Zoo Ohrada Hluboká an der Moldau liegt in der Nähe von Stadt und Schloss Hluboká, gleich neben einem Jagdschlößchen. Man züchtet hier: 121Säugetiere von 32 Arten, 585 Vögel von 122 Arten, 143 Reptilien von 18 Arten, 5 Amphibien von 2 Arten, 34 Fische von 15 Arten, 21 Wirbellose von 4 Arten Spezialisierung: Fauna der Tschechischen Republik
Die Idee, die Vltava (Moldau) und die Donau, zwei in verschiedene Meere fließende Flüsse zu verbinden, entstand schon in der Mitte des 14. Jahrhunderts zur Zeit des Kaisers Karl IV. Ein wirtschaftlich so notwendiger Wasserweg würde aus den böhmischen Ländern eine bedeutende Kreuzung, nicht nur auf den Land-, sondern auch auf den Waserwegen, schaffen. Zur Verwirklichung dieser mutigen Idee kam es erst am Ende des 18. Jahrhunderts. Damals herrschte im Inland ein Mangel an Holz und sein Preis stieg immer mehr. In den südböhmischen Grenzgebieten blieben riesige Waldflächen noch ungenutzt, da dort keine Wege führten. Zwecks Holzbeförderung wurde der Schwarzenberger Schwemmkanal erbaut, einer der merkwürdigsten Wasserbauten seiner Zeit. Der neue Wasserweg ermöglichte das Schwemmen des Holzes aus dem Böhmerwald (Šumava) und seine Beförderung zum Absatzplatz in Wien, womit es gelungen ist, den Reichtum der Wälder, aus bis jetzt unzugänglichen Gebieten des Böhmerwaldes (Šumava) wirtschaftlich zu nutzen.